Seidentofu

Der Kuss des Meeres

Der weiche Seidentofu ist in Europa noch immer ein Geheimtipp. Ursprünglich kommt er aus Japan, wo er „Kinugoshi“ genannt und mit dem Meerwasserauszug Nigari hergestellt wird. Dort galt er lange Zeit als Delikatesse, die nur von erfahrenen Meistern hergestellt wurde.

Er hat keine feste Konsistenz, sondern ist glatt und cremig. Durch seine Sanftheit und Neutralität bildet er eine perfekte Basis für verschiedenste Gerichte.

Besonders eignet er sich für cremige Süßspeisen, Suppen und Dips. Aber auch als Soße in Gemüsepfannen oder auf einer deftigen Quiche macht er sich gut.

Durch seine Vielfältigkeit und Konsistenz ist er ein absolutes Traumprodukt für die vegane Ernährung. In der westlichen Küche wird Seidentofu häufig als Ersatz für Quark, Joghurt oder Sahne gehandelt. So kommt es, dass viele Vegan-Köche, Fitnessberater oder Gesundheitsrevolutionäre ihn als nahrhafte Alternative weiterempfehlen und als avantgardistisches Produkt anpreisen. In Japan ist der geschmeidige Meereskuss hingegen seit jeher ein Grundnahrungsmittel – im Sommer als klassische eiskalte Speise, im Winter als wärmende Suppeneinlage.